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Top-Hotel

Der Ailwaldhof im Ortsteil Klosterreichenbach gehört zu meinen Favoriten, weil hier Gastfreundschaft, Kochkunst, entspannende Atmosphäre und eine menschenfreundliche Preisgestaltung wohltuend zusammenfinden.

Dorothea und Bernhard Haist haben aus den bescheidenen Anfängen des elterlichen Unternehmens ein stattliches Hotel- und Naturresort geschaffen. Inzwischen wurde ein Neubau mit 30 Betten fertiggestellt, welcher einmal nicht im üblichen schweren Schwarzwaldbarock gehalten ist, sondern beschwingt mediterrane Leichtigkeit ausstrahlt. Auf zwölf Hektar eigener Wiesen und Wälder entwickelte sich ein reizvolles Reiseziel. Die Zimmer und Suiten, mit heimischen Fichtenhölzern in lichten Fragen gestaltet, bieten adrette Wohnkultur in unterschiedlichen Größen (26 bis 110 qm). Schmuckvollster Logierplatz, welcher mit den ersten Adressen in Baiersbronn und deren Spitzenzimmern mithalten kann, ist die „Grand-Cru-Erkersuite“ mit Blick über das Murgtal (Marmorbad mit Whirlpool sowie Fußbodenheizung, zwei separate Schlafzimmer, Bauernstube mit Kühlschrank und Stereoanlage, Loggia, zwei Balkone). Zu der romantisch abgeschiedenen Lage passt der geräuschlos dahingleitende Lift, wobei die Doppelschallschutztüren zumindest einem Städter nicht unbedingt notwendig erscheinen, es sei denn, er erschrickt vor Vogelgezwitscher.

Trotz der Vergrößerung des Ailwaldhofes hat man es immer noch mit einem relativ kleinen Familienbetrieb und seinen 10 Mitarbeitern zu tun. Hier zwischen Wald und Wiese erwartet man eigentlich höchstens den Förster und seinen Dackel. Einst wurde im Ailwaldhof auch nur für Wanderer eine Brotzeit zubereitet. Doch schon seit Jahren überrascht der einstige Bareiss-Zögling Bernhard Haist mit einer frischen Schwarzwaldküche, die Regionales und Mediterranes kombiniert. Filets von Saiblingen werden über Roterlenrauch so hinreißend würzig und saftig zubereitet, dass es eine Freude ist. Vieles ist auf rustikale Art raffiniert, wie etwa das hausgemachte Wildschweinmaultäschle im Safran-Teigmantel mit Rosmarinsauce und Kirschwasser nebst aromatischen Reisstrohpilzen, heimischen Wildpreiselbeeren und Kartoffeltalern. Erstklassig ist auch der glacierte Hirschkalbsbraten in Lembergersauce mit Weißtannenhonig und handgeschabten Spätzle. Probiert haben sollte man zudem die hausgemachten Semmelklöße mit weißen Trüffeln sowie das Rahmsüppchen von Alba-Trüffeln und Portwein. Die Desserts werden gern mit Schnäpsen vom Vater aufgespritzt, das Tannehonigparfait mit Zimt schmeckt jedoch auch ohne. Die väterlichen Brände haben Klasse – Trollinger Traubenbrand, Berggeist aus Weizenkorn, zehn Jahre gereifter Hausbrand von aromatischen Heidelbeeren. Im Weinkeller lagern über 400 verschiedene Sorten, vor allem aus Frankreich, Italien und Kalifornien, aber auch die Tropfen des Schwiegervaters, der mit seinem Rotweincuvée „Madeus B.“ aus Spätburgunder, Dornfelder und Lemberger ein beachtliches Tröpfchen gemacht hat. Der Service unter Dorothea Haist ist ländlich frisch und liebenswürdig, so wie es eben zur gesamten Atmosphäre passt. Nach einer Solchen Adresse muss man in Deutschland lange suchen. Gerade deswegen müsste sie längst vor allen einschlägigen Hotel- und Reiseführern gelistet und bewertet sein. Vielleicht liegt aber auch gerade in dieser „Vergessenheit“ ein Vorteil. Genießen wir, die es wissen, ganz einfach einen der sympathischsten und wahrhaftigsten Geheimtipps des Landes.

(Ludwig Fienhold, Autor und Korrespondent für Top-Hotel, Frankfurt)




Essen & Trinken

Essen & Trinken beurteilt uns wie folgt:

Ein regulärer Ruhetag ist nicht drin. Bernhard Haist vom Hotel Ailwaldhof im Baiersbronner Ortsteil Klosterreichenbach freut sich auf jeden einzelnen Gast, der den Weg aus dem Tal zu ihm herauf an den Waldrand findet. Frisch verheiratet hat er das riesige Anwesen von seinen Eltern übernommen. Der junge Koch, der – wenn es seine Zeit erlaubt – auch mal persönlich mit Kasserolle und Schneebesen in der Hand an den Tisch kommt, um den Sabayon auf die Teller zu verteilen, gehört zu jener Sorte Köche-Nachwuchs, die in Baiersbronn offensichtlich besonders gut gedeiht. Bernhard Haist, der junge Koch vom „Ailwaldhof“, ging vom „Bareiss“ ins renommierte Restaurant „San Francisco“ im Hilton Düsseldorf, kochte danach im „Bayerischen Hof“ in München, im Hilton- und anderen Nobelhäusern in Puerto Rico, Kairo und Santo Domingo. Kein Wunder, dass er sich nicht mehr mit schwäbischer Hausmannskost allein zufrieden geben wollte, als er ins Elternhaus zurückkehrte. Haist legt großen Wert auf heimische Zutaten, arbeit mit Forelle und Bachsaibling, holt seine Biokartoffeln und Fleisch von seinen bekannten Bauern, verwendet gern Tannenhonig, Waldpilze, Preiselbeeren – der Schwarzwald bietet reichlich natürliche Zutaten. Wild ist neben Forellen die Spezialität in seinem Restaurant „Jakob-Friedrich“, und Bernhard Haist zeigt, wie phantasievoll er mit Wild umgeben kann und was ihm alles an Beilagen einfällt. Doch wenn er im August z. B. frische Sommertrüffeln aus Alba bekommt, geht seine Phantasie mit ihm durch; dann diktiert er seiner Frau eine kleine Extrakarte mit ungewöhnlichen Trüffelgerichten.




Die Welt

Die Welt hat folgende Meinung:

„Ich will genauso gut werden, wie die besten, nur auf andere Weise“, sagt Bernhard Haist, Hausherr vom Ailwaldhof in Klosterreichenbach. Eine Spitzenküche nur für Hausgäste, das würde ihm gefallen.

Der „Ailwaldhof“ ist so, wie niemand sich ein Schwarzwaldhotel vorstellt, ein Schlösschen in Weiß und Blau mit Erkern und Loggien, innen so hell und „südlich“ wie außen.

Außer der Küche ist in dieser oberen Preiskategorie auch der Stil des Hauses wichtig. Der Wirt, die Familie, die Oma, die herumgeht und mit den Gästen redet, der Senior noch aktiv. Das Hotelschwimmbad ist Vorbedingung. Die Sauna auch – Ort für Männerklatsch. Das weitere – ob man wandert oder faulenzt oder mal ins Elsaß rüberfährt, ergibt sich ohne Plan. Es ist die Wiederkehr der guten alten Sommerfrische auf höherem Preisniveau.




Globo

Globo hat folgenden Tipp:

Außerhalb Baiersbronn steht der Gast noch lange nicht im Wald. Im Ailwaldhof z. B. sagen Fuchs und Feinschmecker sich gute Nacht. Dort kocht Bernhard Haist verfeinertes Regionales. Außergewöhnliches präsentiert auch die Weinkarte: ein paar Dutzend Mouton Rothschilds, sogar aus den sagenhaften Jahrgängen 82 und 86. Der Vater, ein Schnapsbrenner, sorgt für Ebereschenwasser und Heidelbeerwasser.




Wir erhielten folgende Auszeichnungen:

Varta:
•     3 Sterne
•     Hotel des Monats
•     Rang 1 unter den Top 10 der meistangeklickten Hotels

Aral - Schlemmer Atlas:
•     4 Sterne

Falk-Atlas:
•     4 Sterne

Sat 1:
•     widmete uns einen Fernsehfilm über Hotel, Restaurant und Weinkeller


Ailwaldhof Parkhotel & Spa / Fam. Bernhard und Dorothea Haist / D-72270 Baiersbronn-Klosterreichenbach / Tel. +49(0)7442.836-0 / Fax +49(0)7442.836-200 / E-Mail: info[at]ailwaldhof.de